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Volksbank Delbrück-Rietberg erzielt 4,7 Millionen Euro Jahresüberschuss und über

Nachrichtensammler
02.04.2026 22:47

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2025

Die Volksbank Delbrück-Rietberg hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresüberschuss von 4,7 Millionen Euro abgeschlossen und damit die eigenen Erwartungen übertroffen. Die Vorstände Wolfgang Hillemeier und Jörg Horstkötter zeigten sich zufrieden und optimistisch für die weitere Entwicklung der Bank.

"Trotz eines anspruchsvollen Marktumfeldes sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden", heißt es aus dem Vorstand. Das Resultat erlaubt sowohl eine weitere Stärkung der Eigenmittel als auch eine angemessene Gewinnausschüttung. So schlägt die Bank eine Dividende von 2,5 Prozent plus eine 1-prozentige Bonuszahlung vor.

Wachstum in wesentlichen Bilanzbereichen

Die Volksbank konnte in nahezu allen wichtigen Bilanzpositionen Zuwächse verzeichnen: Die Kundenforderungen stiegen um 8,5 Prozent auf 1,743 Milliarden Euro, während die Kundeneinlagen um 5,3 Prozent auf 1,552 Milliarden Euro anstiegen. Das gesamte Kundengeschäftsvolumen wuchs um 5,4 Prozent auf einen Rekordwert von 5,351 Milliarden Euro.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 4,5 Prozent auf 2,307 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss entspricht dem Vorjahresniveau von 4,7 Millionen Euro. "Diese Zahlen spiegeln das Vertrauen unserer Kunden wider und die engagierte Leistung unserer 278 Mitarbeiter", betonen die Vorstände.

Ausblick und regionale Bedeutung

Für 2026 erwartet die Volksbank eine moderate Wirtschaftsentwicklung und einen leicht steigenden Zinssatz. Trotz globaler Herausforderungen blicken die Vorstände optimistisch auf die Zukunft. Besonders die hohe Nachfrage nach Zukunfts- und Nachhaltigkeitsprojekten sowie stabile Wirtschaftsstrukturen und Innovationskraft in der Region stützen diese Sicht.

Die Immobilienvermittlung erzielte 2025 ausgezeichnete Ergebnisse, indem zahlreiche Kundinnen und Kunden beim Kauf und Verkauf von Immobilien unterstützt wurden. Zudem wurden 590 neue Mitglieder gewonnen, was einem Anstieg von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Digitalisierung verändert Kundenservice

Die fortschreitende Digitalisierung und der Einsatz Künstlicher Intelligenz prägen das Kundenverhalten zunehmend. Trotz der steigenden Nutzung digitaler Angebote bleiben persönliche Beratungsgespräche wichtig. Daher werden die Beratungsdienste in den Filialen Sudhagen, Lippling und Riege ab Juli ins Zentrum nach Delbrück und Hövelhof verlagert, während die Bargeldversorgung weiterhin vor Ort gewährleistet bleibt.

Spezialisierte Teams in Bereichen wie Private Banking, Baufinanzierung und Firmenkundenbetreuung sorgen dafür, dass Kunden maßgeschneiderte Lösungen und fachkundige Beratung erhalten.